Nuevo: Mundo

Mundo ist ein neues Portal im Internet mit frei verfügbaren Unterrichtsmaterialien.

Mundo wurden durch das FWU im Auftrag der 16 Bundesländer entwickelt. Es bietet „qualitativ und lizenzrechtlich geprüfte Unterrichtsmedien“. Die Materialien stammen u.a. aus den Mediatheken der Länder sowie der Rundfunkanstalten.

Die neue Bildungsmediathek der Bundesländer ist erreichbar unter:

https://mundo.schule/

Einstieg in das Arbeiten mit ZUM Deutsch Lernen

ZUM Deutsch Lernen als offene Plattform für DaF und DaZ werden die meisten mit Sicherheit kennen (Wer es noch nicht kennen sollte, Informationen zur Plattform gibt es hier!). Auf der Plattform gibt es nun einen kleinen Kurs, in dem man lernen kann, wie ein Wiki funktioniert und wie man selbst daran mitarbeiten kann. Der Blick in den Kurs lohnt sich auf jeden Fall:

https://deutsch-lernen.zum.de/wiki/Hilfe:Erste_Schritte

#DLForum20: Deutsches Lehrkräfteforum 2020

Das Deutsche Lehrkräfteforum findet dieses Jahr auch vollständig online statt. Geplant sind vom 14.-19. September 2020 jeden Tag mehrere Vorträge und Workshops sowie zum Abschluss ein Barcamp. Die Teilnahme ist gezielt möglich für die Programmpunkte, die relevant und interessant erscheinen. Nach dem man sein Programm für die Woche ausgewählt hat, kann man sich auf derselben Seite für die Teilnahme am Forum anmelden. Die digitale Durchführung dieses Jahr auch auch für Lehrerinnen und Lehrer im Auslandsschuldienst die Gelegenheit teilnehmen zu können.

Videojuegos y Gamificación

El Ministerio de Educación del Ecuador organizó un seminario web sobre el tema del „Uso de Videojuegos y la Gamificación como estrategias para la Innovación Educativa“. El vídeo del webinar todavía se puede ver en la página Facebook del ministerio (también sin cuenta personal en Facebook):

https://www.facebook.com/MinisterioEducacionEcuador/videos/761498668018899/

Unterricht als Barcamp organisieren

Barcamps funktionieren als Veranstaltungen für große Gruppen, können aber als Methode zur Strukturierung von Unterricht auch für eine einzelne Klassen oder Jahrgangsstufen genutzt werden.

Wichtig ist ein relevantes Oberthema für die gesamte Gruppe und idealerweise ein Lebensweltbezug. Denkbar sind daher nicht nur bestimmte Lehrplanthemen, sondern können z.B. die Prüfungsvorbereitung von Abschlussklassen, Arbeiten und Lernen mit digitalen Medien, der Umgang mit Lockdown-Situationen, Schulschließungen oder Lernstrategien für den Fernunterricht sein.

An der Voltaireschule in Potsdam wurde z.B. die Abiturvorbereitungen als Barcamp durchgeführt. Informationen finden sich auf der Seite der Schule sowie in einem Podcast zum Thema „Barcamps in der Schule“.

Zentral für ein Barcamp ist, dass alle Teilnehmenden auch Teilgebende sein können. Es gibt also keine vorab festgelegte Rollenzuteilung in Referent*innen und Zuhörende.

Idealerweise findet ein Barcamp an einem oder zwei Tagen an einem Stück statt. Es kann aber als Methode auch in den Stundenrhythmus (ausführlicher hier) von einem oder mehreren beteiligten Fächern integriert werden.

Die einzelnen Schritte werden dabei den zur Verfügung stehenden Schulstunden zugeordnet:

  1. Einstieg: Thema? Wann kann/weiß ich schon? Was möchte ich dazu lernen?
  2. Überblick: Was ist ein Barcamp? Wie ist der Aufbau? Wie organisieren wir das gemeinsam am besten?
  3. Themenplanung: Festlegung der Dauer der Sessions (je Alter der SuS 15, 30 oder 45 Minuten) Erstellen eines (leeren) Sessionsplans/Verteilung auf verfügbare Stunden -> Wer hat offene Fragen? Wer kann/will welches Thema anbieten?
  4. Vorbereitung: Erarbeitung der Session-Inhalte, Beratung und Unterstützung durch LuL
  5. Durchführung: Leitfaden ist der Sessionsplan – offene Sessions/Räume ermöglichen die spontane Weiterführung von Sessions und das Aufgreifen neu auftauchender Fragestellungen
  6. Reflexion zum Abschluss, Rückmeldungen, ggf. Überlegungen für Planung eines weiteren Barcamps

Ein Barcamp als Unterrichtsmethode lässt sich sowohl im Präsenzunterricht wie auch über Break-Out-Rooms in einem Videokonferenztool organisieren.

Hinweise: Online-Fortbildungen

Aktuell finden zahlreiche Veranstaltungen online statt. Das eröffnet die Möglichkeit der Teilnahme an Bildungsevents und Fortbildungen, an denen man sonst im Auslandsschulwesen nicht teilnehmen könnte.

Heute (Freitag, 21.08.) startet die Edunautika als digitales Barcamp. Die Anmeldung erfolgt über Eventbrite. Das Programm für beide Tage, Freitag und Samstag, ist hier abrufbar.

Barcamps sind auch eine großartige Möglichkeit der Schulentwicklung. Eine sehr gut gemachte und hilfreiche Übersicht findet sich in dem Padlet „Ein virtuelles Barcamp an der Schule organisieren“.

Nächste Woche findet auch die Gamescom digital statt. Bei ihrem Kongress am 28. August 2020, von 11-19 Uhr, liegt der Schwerpunkt dieses Jahr auf digitalem Lernen und wie digitale Spiele im Unterricht genutzt werden können. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Programmübersicht gliedert sich Diskussionpanels, Vorträge und Workshops. Für die Workshops ist eine Anmeldung notwendig. Die Podiumsdiskussion und Vorträge werden aufgezeichnet und stehen auch als Videos dann auch noch nach der Veranstaltung zum Anschauen zur Verfügung

Lernen auf Distanz: Videos

Weltweit sind zahlreiche Schulen noch bis zum Ende des Jahres geschlossen oder starten nun nach den Sommerferien bei geschlossenen Schulgebäuden mit Fernunterricht. Dabei spielen seit Beginn der Schulschließungen Videokonferenzen eine wichtige Rolle bei der Diskussion darum, wie der Unterricht während der Zeit der Schulschließung als Lernen auf Distanz organisiert werden kann.

Während zunächst technische und organisatorische Fragen angesichts des Zeitdrucks schnell umsetzbarer Lösungen im Vordergrund standen, ist der Einsatz von Videos und Webkonferenztools zuallererst eigentlich eine didaktische Frage.

Wesentlich dabei ist die Unterscheidung von synchronen und asynchronen Einsatzszenarien.

Ein Livestream aus dem (leeren) Klassenzimmer oder eine Videokonferenz, die versucht, den bisherigen Unterricht abzubilden, verlangt, dass alle Teilnehmenden gleichzeitig, also synchron, vor ihren Rechnern sitzen. Zwar lässt sich der Unterricht auch aufzeichnen, eine Partizipation beim Anschauen des aufgezeichneten Videos ist jedoch nicht möglich.

In kleinen Gruppengrößen mit bis zu mehr oder weniger 10 Teilnehmenden funktionieren Videokonferenzen gut. Sie sind sinnvoll, um sich direkt auszutauschen, Gemeinschaft herzustellen, offene Fragen zu klären… wobei der erste Tipp für die Gestaltung von Online-Lernen ist: Versuchen Sie nicht den Unterricht im Klassenraum 1:1 abzubilden. Passen Sie Ihre Lernangebote sinnvoll an die Bedingungen des Online-Lernens an. Weitere Hinweise und Tipps, die sich auch auf Schule übertragen lassen, finden sich z.B. hier!

Videokonferenzen sind anstrengend, für alle Beteiligten. Hilfreich sind deshalb kurze Auflockerungen. Ein schöne Sammlung von Aktivitäten und „WarmUps“ für den Start einer Videokonferenz bietet dieses Padlet.

Geht es hingegen um einen Input z.B. in Form eines kurzen Vortrags oder einer längeren Erklärung stellt sich die Frage, ob ein asynchrones Angebot nicht besser geeignet ist. Dazu kann man ein bereits existierendes Video für die Lernenden bereitstellen oder selbst eins produzieren.

Dies hat mehrere Vorteile:

  • Die Schüler*innen können das Video selbstbestimmt in Ruhe anschauen. Sie können das Video pausieren, einzelne Passagen oder das ganze Video mehrfach schauen, Fachbegriffe nachschlagen und konzentriert Notizen machen.
  • Es können sorgfältig aufbereitete, zusätzliche auditive oder visuelle Unterstützungen z.B. durch Grafiken, interaktive Modelle, Notizen/Einblendungen etc. in das Video integriert werden.

Das Anschauen des Videos und das Verständnis des Inhalts können durch eine geeignete anschließende Aufgabe sichergestellt werden. Offene oder auch weiterführende Fragen können dann entweder in einer kurzen synchronen Videokonferenz geklärt oder in einem (gleichfalls asynchronen) Frage-Antwort-Forum oder einem Etherpad notiert und besprochen werden.

Orientierungsrahmen Qualität

Qualitätsmanagement spielt an den Deutschen Auslandsschulen eine wichtige Rolle. Ein Element dabei ist die Bund-Länder-Inspektion (BLI), die ab 2021 bereits in einem dritten Zyklus mit einem überarbeiteten Verfahren durchgeführt wird.

Die Grundlage für das Verständnis von Qualität in den Deutschen Auslandsschulen bildet der Orientierungsrahmen Qualität. Der Orientierungsrahmen basiert auf den jahrelangen Erfahrungen mit dem Pädagogischen Qualitätsmanagement (PQM) und wurde Ende 2019 in erweiterter und neu bearbeiteter Fassung veröffentlicht. Der komplette Orientierungsrahmen ist öffentlich verfügbar und kann hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden:

Orientierungsrahmen Qualität des Bundes und der Länder für die Deutschen Schulen im Ausland (PDF)

Wesentliche Änderungen zu dem vorangehenden Qualitätsrahmen sind die Perspektiverschiebung, die mit dem Schulmanagement den nicht-pädagogischen Teil von Schule stärker in den Fokus nimmt, sowie die Integration der aktuellen Entwicklungbereiche „Lernen in der digitalen Welt“ und „Inklusion“.

Das PQM-Modell bildet weiterhin der Kern, wird aber damit ausgeweitet zu einem systemischen Ansatz, der als „Auslandsschulqualitätsmanagement“ (AQM) nun einen ganzheitlichen Blick auf die Qualitätsentwicklung der Schulen bietet. Die konzeptionellen Grundlagen für dieses umfangreiche Qualitätsmanagement lassen sich in einem öffentlich zugänglichen Fachpapier (PDF) nachlesen.

Hinweis: Da es im Auslandsschulwesen einige Einrichtungen, Funktionen und Aufgabenbereiche gibt, die in dieser Form oder mit dieser Bezeichnung an den Schulen in Deutschland nicht vorkommen, gibt es ein kleines Glossar (PDF), in dem die wichtigsten Begriffe zusammengestellt und erklärt sind.

Region C: nördliches Südamerika

Die 140 Deutschen Auslandsschulen (DAS) sind weltweit in 16 Fortbildungsregionen unterteilt, in denen es jeweils ein „Regionales Fortbildungszentrum“ gibt.

Die Region C (bisher: Region 3) umfasst die Ländern Ecuador, Kolumbien und Venezuela. Das „Regionale Fortbildungszentrum“ befindet sich an der Deutschen Schule in Quito.

Zur Fortbildungsregion gehören insgesamt 8 Schulen:

Ecuador
Deutsche Humboldt Schule Guayaquil
Deutsche Schule Cuenca
Deutsche Schule Quito

Kolumbien
Deutsche Schule – Colegio Andino Bogotá
Deutsche Schule Barranquilla
Deutsche Schule – Colegio Alemán Cali
Deutsche Schule Medellín

Venezuela
Colegio Humboldt Caracas

Start

Seit dem 1.8.2020 arbeite ich als Prozessbegleiter für die Region C des deutschen Auslandsschulwesens. Die Region umfasst die Deutschen Schulen in den Ländern Ecuador, Kolumbien und Venezuela.

Insgesamt gibt es weltweit 15 Prozessbegleitungen.

Wer mehr darüber erfahren möchte, welche Aufgaben Prozessbegleiter*innen im Auslandsschulwesen haben und wo welche Kolleg*innen ihren Dienstsitz haben, findet hier die entsprechenden Informationen.

Wozu diese Homepage?

Die Seiten sollen die Kommunikation und den Austausch in der Region sowie die Weitergabe von Materialien aus den Regionalen Fortbildungen vereinfachen.

Neben den Terminen, Informationen und Materialien für die Region sollen im Blog zu Schulentwicklung und Qualitätsmanagement immer wieder Ideen, Beobachtungen und aktuelle Entwicklungen aufgegriffen, beschrieben und diskutiert werden.

Ein Blog lebt von der Interaktion. Ich hoffe, dass die Seite eine hilfreiche Anlaufstelle für die Kolleg*innen der Region und vielleicht auch darüber hinaus sein wird und freue mich auf Anregungen, Diskussionen und konstruktive Kritik!